Dienstag, 13. November 2018

Acht einfache Richtlinien für ein leichtes Leben!



Tashina (bestes Töchterchen der Welt)  war vor  einigen Jahren Mentorin einer Konfirmanden Gruppe.

„Kind, das ist toll und eine sinnvolle Sache, welchen Glauben vermittelst du diesen jungen Menschen?“

„Willst du jetzt mit mir über meinen Glauben reden?“ 


„Ja, klar, Töchterchen, denn darum geht es doch bei der Konfi, oder nicht? Den Konfirmanden etwas an die Hand zu geben, dass ihnen im Leben hilft, also etwas woran sie glauben können, etwas woran sie sich orientieren können, wenn es mal nicht so gut läuft. Etwas, dass ihnen hilft, dass sie als Orientierung, als Leitfaden im Leben gebrauchen können.“

„Hmmm, ich habe gelernt, das Glaubens-Bekenntnis auswendig aufzusagen, doch das bringt mir gar nichts!“

„Das meine ich auch nicht, doch es gibt da was in der Kirche, dass du sehr gut als Leitfaden weitergeben könntest.“

„Und, was wäre das?“ fragt Tashina, nicht sonderlich interessiert.

„Na, die zehn Gebote zum Beispiel.“

„Papa, das meinst du doch nicht im Ernst, wann gehst du mal in die Kirche, also wirklich, die zehn Gebote, hihihi“

„Tja, stell dir mal vor wie ein Mensch lebt, wenn er lügt, stiehlt, mordet, seinen Partner betrügt und immer schlecht über seine Freunde redet?“

„Dem geht es natürlich nicht gut, ist doch klar. Moment mal,  das waren schon ein paar der zehn Gebote, oder?“

„Ja, und weist du was, da kannst du dich wirklich ein bisschen dran orientieren. Ich meine nicht so missionarisch und Schuld gebend wie das leider oft geschieht, sondern schlicht und einfach aus dem gesunden Menschenverstand heraus. Da du ja Konfi Mentorin bist, wäre es gut, wenn du etwas weitergibst, das dazu im Verhältnis steht.“

Wenn Tashina eine Buddhistische Gruppe führen würde, gäbe es keine direkten Gebote, wie z.B. im christlichen Sinn, sondern Vorsätze als Richtschnur zur Bewertung des eigenen Handelns. 

-      1. Ich bemühe mich, keine Lebewesen zu töten oder zu verletzen. 

-      2. Ich schaue darauf nur Dinge zu nehmen, die mir gegeben wurden. 

-      3. Ich will mich bemühen keine unheilsamen Beziehungen einzugehen, nicht zu lügen und andere nicht mit Worten zu verletzen. 

-      4. Ich achte darauf, nicht unnütz zu streiten und ich verbreite kein sinnloses Geschwätz. 

-      5. Ich versuche anderen keine geistige oder materielle Hilfe zu verweigern und gebe diese aus dem Herzen. 

-      6. Ich wünsche mir für mich, meinem Ärger keinen freien Lauf zu lassen und übe mich im rechten Denken und Handeln. 

-      7. Ich will mich bemühen, mir nicht durch berauschende Mittel das Bewusstsein zu trüben. 

-      8. Es ist mir wichtig, andere nicht zu verleumden, nicht unnötig herumzutratschen und auch nicht über die schlechten Taten anderer zu reden.

Ich achte darauf, mich an diese Richtlinien zu halten. Das Leben ist dadurch leichter und die Selbstliebe hat eine Chance. Darüber könntest du nachdenken.

Text aus meinem Buch: Evolvere
www.dietermhoerner.de

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